Qualitätsmanagement für das Fach Biogeowissenschaften Drucken
Ziele des Qualitätsmanagements

In den kommenden Semestern wird für das Studienfach Biogeowissenschaften auf Grundlage der bereits jetzt bestehenden Gremien und Instrumente ein Qualitätsmanagement QM|BGW aufgebaut. Das Qualitätsmanagement zielt darauf ab, die Qualität des Lehr- und Studienangebots auf vier Ebenen zu sichern und langfristig weiterzuentwickeln: 

  • (1) Die Ebene des Ablaufs einer Lehrveranstaltung/eines Moduls bezeichnet das Geschehen im Vorlesungssaal bzw. während einer Veranstaltung.
  • (2) Mit der Ebene der Konzeption von Lehrveranstaltungen/Modulen sind alle Faktoren gemeint, die den inhaltlichen Zuschnitt und die didaktische Grundkonzeption von Veranstaltungen bezeichnen.
  • (3) Auf der Ebene der Konzeption des Studiengangs liegen die Aspekte, die die Gesamtheit aller Lehrveranstaltungen/Module und deren Zusammenspiel betreffen, wie zum Beispiel der inhaltliche Zuschnitt des Lehr- und Studienangebots, die Zielorientierung und das vermittelte Qualifikationsprofil.
  • (4)     Schließlich bezeichnet die Ebene der Organisation und Rahmenbedingungen die Art und Weise, wie das Studienangebot kommuniziert wird, welche unterstützenden und/oder beratenden Angebote bereitstehen und wie sich die materielle, personelle und organisatorische Ausstattung darstellt.

Das Qualitätsmanagement umfasst drei Stufen und zielt darauf ab, Abläufe und Ergebnisse auf den vier Ebenen kontinuierlich zu verbessern. 

  • (1)     Stufe I betrifft die systematische Sammlung von Informationen als Ausgangsbasis für die Qualitätsarbeit. Es werden vier Instrumente zur systematischen Datenerhebung eingesetzt. Ergänzt werden diese primären Datenquellen um statistisches Datenmaterial, das nicht durch spezielle Befragungs­instrumente erhoben werden muss.
  • (2)     In Stufe II findet eine strukturierte Auseinandersetzung mit den vorliegenden Daten statt. Vor dem Hintergrund einer gemeinschaftlichen Bewertung der Informationen werden mögliche Handlungsfelder und Handlungsoptionen identifiziert, in denen zum jeweils aktuellen Zeitpunkt Veränderungsbedarf besteht.
  • (3)     Stufe III schließlich betrifft Entwicklung, Planung und, daran anschließend, die Umsetzung und das Monitoring von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung, die durch die beteiligten Institute selbst und/oder mit externer Unterstützung umgesetzt werden und den in Stufe II identifzierten Handlungsfeldern entsprechen.
 
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